Woche 14 – Canyon, Fischrestaurant, Johannes, Gardenroute

15 02 2010

Den Krügerpark haben wir nun hinter uns gelassen und der Rückweg nach Johannesburg führte über die legendäre Panorama Route und dem Blyde River Canyon. Der Blyde River Canyon ist ein 26 Kilometer langer, bis 800 Meter tiefer und hauptsächlich aus rotem Sandstein bestehender Canyon. Er befindet sich im nördlichen Teil der Drakensberge und nordöstlich von Johannesburg und gilt als eines der großen Naturwunder Afrikas. Durch den Blyde River Canyon, der an den Bourke’s Luck Potholes beginnt, fließt der gleichnamige Fluss Blyaucde River. Ein von zahlreichen Touristen besuchter Punkt des Canyons sind die drei Rondavels (deutsch: Rundhütten); gewaltige, runde Felsen, die an die Hütten der Einheimischen erinnern. Vielbesucht ist wegen seines Ausblicks h das God’s Window.

Blyde River Canyon

Mit Johannes, Paula and Silvia am BRC

Auf dem Rückweg wurden wir mal wieder von der Polizei gelasert da Thor (unser Guide) ein wenig zu schnell fuhr. Thor der bstimmt eine leichte Fahne hatte, da er ab und an mal einen über den Durst trinkt – oh ja waren immer schöne Abende – drückte den Kollegen 100Rand (10€) in die Hand und die Sache war geritzt. So funktioniert es hier meistens, nur irgendwie bei mir nie!

Mit dem Flieger zurück nach CT gab es ja wegen der Rückkehr natürlich eine Feier 🙂 und einen Tag später hat uns leider – mit großem Bedauern – der Johannes verlassen müssen. Tja so ist das hier, die Leute kommen und gehen. Nichts desto trotz sieht man sicher viele Gesichter in Germany wieder.

Am Donnerstag ging es in das angesagteste Fischrestaurant Kapstadts direkt am Hafen. Diese ehemalige Matrosen-Kantine bietet alles was das Herz begehrt. Man sucht sich vorher den lebenden Fisch aus welcher später auf den Teller serviert wird…legga. Da es direkt am Hafen ist wurden wir auf dem Hinweg zweimal gefiltzt. Wir könnten ja im 1ser Golf mit 4 Personen noch so ca. 80 Asiaten in den Hafen schmuggeln…Die spinnen hier.

Panama Jacks Seafood Restaurant in Cape Town Harbour

Nicht so schön war, dass am Freitag mein Handy verloren gegangen ist. Entweder wurde es mir aus der Tasche gezogen – ist üblich hier in CT, also immer Augen offen halten – oder es ist mir im Taxi aus der Tasche gerutscht.

Dann ging es auch endlich diese Woche – nach langem Planen – noch los auf die GardenRoute. Für unseren 11-tägigen Trip buchten wir (Nicholas, Adrian und ich) bereits im Voraus die Backpacker-Aufenthalte an den verschiedensten Stationen der Route. Am ersten Tag hieß es also – Adrians 1ser Golf auf Vordermann bringen und los zur ersten Station nach Gaansbai zum SharkCageDiving (Haie tauchen). Ja es hat schon was wenn Einem der große weiße Hai in einer Distanz von 20cm in die Augen schaut:

Gaansbai

Nicholas im Cage kurz vorm Abgang

Der große Weiße am Köder

Die Garden Route (Afrikaans: Tuinroete) ist eine Region an der Südküste Südafrikas entlang der Nationalstraße N2. Sie erstreckt sich von Hermanus in der Provinz Westkap bis nach Port Elizabeth im Ostkap. Küstennahe Hauptorte der Garden Route sind George, Mossel Bay, Knysna und Plettenberg Bay. Die Gardenroute ist eines der Highlights in Südafrika und wird jedes Jahr von Millionen Touristen bereist. Hauptattraktionen sind der Tsitsikamma-Nationalpark, die Straußenfarmen nahe Oudtshoorn, die mit 216m höchste BungeeJumping-BloukransBridge und die Lagunenlandschaft von Knysna. Als einer der besten Surfplätze ist Jeffreys Bay (westlich von Port Elizabeth gelegen) bekannt.

Krabben, Krebse und andere Tierchen sind keine Seltenheit

Sandweg und Schiffswrack am steinigen Cap Agulhas

Unsere nächste Station war Cape L’Agulhas. Das Kap ist der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents, nicht, wie oft angenommen, das Kap der Guten Hoffnung. Es liegt bei 34°50’S 20°01’O. Der 20. Meridian, der am Kap Agulhas verläuft, stellt die geografische Grenze zwischen Atlantischem und Indischem Ozean dar. Das Kap zählt zu den fischreichsten der südafrikanischen Küste. Kap Agulhas wurde 1488 erstmals von Bartolomeu Diaz erreicht. Cabo das Agulhas ist portugiesisch für „Kap der Nadeln“. Vermutlich gaben ihm die Seefahrer den Namen wegen seiner zahlreichen Felsen und Riffe. Das Aufeinandertreffen verschiedener Meeresströmungen führt oft zu hohem Wellengang, die Gewässer um Kap Agulhas gelten deswegen und wegen der Riffe als sehr gefährlich. Eine andere Theorie besagt, dass im 15. Jahrhundert dort die Kompassnadel genau zum geographischen Nordpol zeigte, d. h. die magnetische Deklination genau 0° groß war. Nach dem Kap Agulhas ist unter anderem der warme Agulhasstrom benannt, den erstmals Vasco da Gama auf seiner ersten Indienreise 1497/98 beschrieb. Zu finden sind rund um das Kap und in den Gewässern vor dem Kap zahlreiche Schiffswracks.

Cap Agulhas

Captain Ahoi

Unterwasserhöhle nahe des Cape's (Ebbe)

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